Mama mit 40 – die größte Lüge des Feminismus

Vierzig ist vielleicht etwas zu hoch gegriffen (an dieses Alter denken zwanzigjährige noch gar nicht), aber kaum eine junge Frau möchte heutzutage vor Dreißig Kinder bekommen. Warum dies ein riesiger Fehler ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Der traurige Lebenslauf der typischen („starken“) Frau von heute

Wer glaubt, dass man problemlos Mama mit 40 werden kann, ist auf die größte Lüge des Feminismus reingefallen. Denn so sehr der Feminismus auch versucht, uns umzuerziehen und die Lebensläufe von Frauen umzuschreiben, eins gelingt den Gleichstellungskämpferinnen nicht: Sie können die Biologie der Menschen nicht beeinflussen. Darum verleumden sie lieber jegliche wissenschaftlichen Erklärungen und fahren weiter mit ihrer Agenda fort, um Frauen und Männer anzugleichen.

Und so folgen Frauen guten Gewissens diesen Empfehlungen, die sie von allen Seiten erhalten. Sie studieren, reisen, machen unzählige Weiterbildungen, ziehen mehrmals um und ans Kinderkriegen denken sie erst ab Dreißig. Nun muss dazu aber noch der richtige Partner gefunden werden. Dieser muss natürlich passen, das heißt: mindestens genauso viel verdienen, bevorzugt mehr, bodenständig und gleichzeitig nicht zu langweilig sein, kinderlos aber mit Kinderwunsch.

Welchen Einfluss der Kinderwunsch auf die Partnersuche hat

Diesen Mann zu finden, entpuppt sich schwieriger als gedacht. Entweder wechseln die Frauen ihre Partner so lange, bis endlich einer dabei ist, bei dem alles passt, oder sie bleiben jahrelang in einer Beziehung mit einem Mann ohne Kinderwunsch und versuchen, diesen umzustimmen. Beides verläuft häufig erfolglos. Und mit 40 stehen die Damen dem gleichen Problem gegenüber wie Sibylle, deren Leserbrief ihr im Stern nachlesen könnt: Ich bin 41 und Single – wie bekomme ich jetzt noch ein Kind?

Diese steht vor ihrem 42. Geburtstag ratlos da, weil sie doch eigentlich schon immer ein Kind wollte, früher sogar zwei oder drei. Jedoch war sie bis zu ihrem 38. Lebensjahr mit einem Mann zusammen, der keine Kinder wollte. Danach hätten die Männer immer recht schnell die Flucht ergriffen, wenn sie gehört haben, dass sie noch ein Kind will.

Wie Frauen heutzutage belogen werden

Die erste Frage, die sich mir stellt, ist, warum sie in ihren dreißiger Jahren mit einem Mann zusammenlebt, der keine Kinder will. Die Antwort ist einfach: Weil Frauen belogen werden. In den Medien wird ständig von all diesen Hollywood-Sternchen berichtet, die Mama mit 40 werden. Es häufen sich Berichte und Ratschläge von Psychologen, erst später Kinder zu bekommen. Zugleich gibt es unzählige Beiträge und Mütterblogs, die davon erzählen, wie schwierig es ist, Kinder zu erziehen. Und so entscheiden sich selbst junge Frauen, die in einer stabilen Beziehung sind und auch Kinder haben wollen, damit doch noch ein paar Jahre zu warten. Schließlich sei ja noch Zeit. Sie denken sich „Wenn Janet Jackson mit 50 ein Baby bekommen kann, dann werde ich es wohl mit Mitte 30 auch können. Wenn’s dann noch nicht geht, dann werde ich halt Mama mit 40.“

Was aber häufig in diesen Berichten verschwiegen wird, ist, wie die Promis in hohem alter ihre Babys bekommen. Denn in den seltensten Fällen passiert sowas auf dem natürlichen Wege und es wird Unmengen an Geld für die unterschiedlichsten Behandlungen ausgegeben.

Jeder kennt irgendein Pärchen, das bereits seit Jahren mit Hilfe von künstlicher Befruchtung, Hormontherapien und was es sonst noch gibt, versucht, ein Baby zu bekommen und bereits zehntausende von Euro bei der Kinderwunschklinik gelassen hat.

Die wahnsinnigen Ratschläge von Expertinnen an Frauen, die Mama mit 40 werden möchten

Nun schauen wir uns mal an, welche Tipps Sibylle von der Expertin (Verhaltenstherapeutin und Liebes-Couch) erhalten hat, an die sie sich gewandt hat:

  1. Durch eine Samenspende oder durch eine flüchtige Bekanntschaft Schwanger werden und das Kind in einer WG mit einer anderen alleinerziehenden Mutter oder mit den eigenen Eltern großzuziehen.
  2. Co-Parenting, z.B mit einem homosexuellen Mann
  3. Auf eigene Kinder verzichten und stattdessen anderweitig Kinder ins Leben ziehen, z.B. in einer Beziehung mit einem alleinerziehenden Mann, Nichten, Neffen und Kindern von Freunden
  4. Beruflich viel mit Kindern zu tun haben, z.B. durch Nachhilfe oder Babysitting

Wer wundert sich da noch, dass die meisten Männer die Flucht ergreifen, sobald sie erfahren, dass eine Frau noch Mama mit 40 werden will. Denn kein Mann will diese flüchtige Bekanntschaft sein, die unbewusst als Samenspender dient, und hinterher für das daraus entstandene Kind zahlen muss.

Selbst wenn sie es schon zu Beginn der Beziehung offen erzählt, dass sie noch ein Kind will, wird sich kaum ein vernünftiger Mann darauf einlassen, denn er weiß: in dem Alter muss es schnell gehen und wird ihm wahrscheinlich viel Geld und Nerven kosten.

Warum es fast unmöglich ist, Mama mit 40 zu werden

Die Fruchtbarkeit der Frauen endet viel früher als die meisten denken. Wie schon erwähnt suggerieren uns die Medien, es sei kein Problem, erst ab Mitte Dreißig mit der Familienplanung zu starten. Auf vielen Frauenzeitschriften werden über 40jährige Promis mit ihren Babys auf den Titelseiten gezeigt. Jugendlichen Mädchen wird eine große Angst eingeredet vor der großen Verantwortung, die mit einem Baby einhergeht. Zuerst soll die Ausbildung kommen, dann noch einige Weiterbildungen und einige Jahre Berufserfahrung, dann soll man mit dem Partner etwas aufbauen, und erst dann können die Kinder kommen.

Jede vierte Frau über 40 hat keine Zweifel an ihrer Fruchtbarkeit

Falls doch mal eine Frau Anfang 20 ein Kind bekommt, hat sie es nicht leicht. Schnell wird sie von Menschen um sie herum als „asozial“, „naiv“ und „verantwortungslos“ abgestempelt und muss sich Kommentare wie „Das war wohl ein Unfall“ anhören. In der Kita fühlt sich die junge Mutter ziemlich ausgegrenzt zwischen all den anderen Müttern die mindestens 10 Jahre älter sind.

Es gehört also eine Menge Mut dazu, als junge Frau Anfang oder Mitte Zwanzig zu sagen „Ich will jetzt ein Kind“. Mut, der sich auszahlt – denn biologisch gesehen ist diese Frau in ihren besten Jahren, um Mutter zu werden.

Die Fruchtbarkeit der Frauen endet viel früher als die meisten denken

Insbesondere Akademikerinnen verlagern das Kinderkriegen gerne in die Zukunft. Erstmal ist Karriere dran, auch etwas Reisen und die Zweisamkeit mit dem Partner genießen. Focus Online berichtete von einer Umfrage, bei der etwa die Hälfte der Paare im Alter von 30 bis 39 noch nie Zweifel hatte, dass ihr Kinderwunsch sich erfüllen wird. Und selbst wenn das Schwangerwerden nicht auf Anhieb klappt, führen es die wenigsten auf ihr Alter zurück. So glauben nur sechs Prozent der Befragten unter 39 Jahren, ihr Alter wäre die Ursache für ihren unerfüllten Kinderwunsch. Selbst unter den befragten Frauen über 40 hat jede vierte keinerlei Zweifel an ihrer Fruchtbarkeit.

Doch was viele dieser Frauen nicht wissen: Die Fruchtbarkeit der Frau ist bereits Mitte Dreißig stark eingeschränkt. Selbst in jüngeren Jahren ist sie wesentlich geringer als die meisten glauben.

Der enorme Konsum von der Anti-Baby-Pille und auch der „Pille danach“ zeigt, wie groß die Sorge der Menschen ist, ungewollt schwanger zu werden. Wäre ihre Sorge, ungewollt kinderlos zu bleiben nur halb so stark, hätte Deutschland nicht das Problem, dass die Geburtenrate nur bei rund 1,5 Kindern pro Frau liegt.

Die Wahrheit über die Fruchtbarkeit der Frau

Mit 23 Jahren ist die Fruchtbarkeit der Frau am höchsten. Diese bleibt bis Anfang 30 relativ hoch – wobei „hoch“ wesentlich niedriger ist als viele Menschen glauben. Versucht eine 25 bis 30jährige Frau schwanger zu werden, liegt die Wahrscheinlichkeit pro Zyklus bei durchschnittlich 23 Prozent. Wartet diese Frau bis 35, hat sie in jedem Zyklus nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 16 Prozent, schwanger zu werden. Und wenn sie es erst mit 40 Jahren probiert, liegt ihre Chance auf eine Schwangerschaft nur noch bei fünf Prozent pro Zyklus.

Das sind Fakten, die jeder junge Mensch kennen sollte. Die Fruchtbarkeit der Frau sollte Thema im Biologieunterricht aller Schulen sein. Natürlich ist es wichtig jugendliche Mädchen aufzuklären und ihnen abzuraten, noch zu Schulzeiten schwanger zu werden. Genauso sollte es aber auch wichtig sein, über die Risiken eines späten Kinderwunsches aufzuklären.

Frauen sind eben nicht bis zur Menopause fruchtbar. Die meisten Frauen können schon Mitte 40 keine Kinder mehr bekommen, und schon Mitte 30 geht der Kinderwunsch mit Schwierigkeiten und sehr viel Geduld einher.

Nach dem 30. Lebensjahr nimmt sowohl die Anzahl der Eizellen als auch ihre Qualität rapide ab, und der Abstieg beschleunigt sich ab dem 35. Lebensjahr enorm.

Zu hohes Vertrauen in die Reproduktionsmedizin

Wer glaubt „Wenn es auf natürlichem Weg nicht klappt, dann eben künstlich“, wird eine böse Überraschung erleben. Denn auch hier ist die Erfolgsrate stark altersabhängig. Eine 43jährige Frau, die alle Therapiemöglichkeiten ausschöpft und künstlich befruchtet wird, hat pro Zyklus nur eine 10prozentige Chance auf eine Schwangerschaft. In dieser Altersgruppe verlaufen nur 6 Prozent der Befruchtungen erfolgreich.

Also liebe Frauen, wenn ihr Kinder bekommen wollt, dann besser früher als später. Und liebe Männer, wenn ihr noch Kinder wollt, dann sucht euch eine junge Frau.

Und bitte gebt dieses Wissen an alle jungen Frauen und Männer weiter, die ihr kennt.

Euer Maximilian

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