Linzer Wirtin trotzt der Lokal-Schließung: Polizei rückt mit Großaufgebot an

Linzer Wirtin trotzt der Lokal-Schließung: Polizei rückt mit Großaufgebot an

13. Januar 2021

Linzer Wirtin trotzt der Lokal-Schließung: Polizei rückt mit Großaufgebot an

Kultur & Gesellschaft

Linz. Während in Deutschland noch darüber beraten wird, ob und wann im Rahmen der Initiative „Wir machen auf“ corona-kritische Wirte und Geschäftsinhaber ihre Betriebe trotz „Lockdown“ öffnen, ist man in Österreich schon einen Schritt weiter.

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Am Montag öffnete in der Linzer Altstadt das „Badcafé“ um 16 Uhr seine Pforten – gegen die aktuell geltenden Corona-Regelungen. Die Wirtin machte existentielle Gründe für ihren Schritt geltend und teilte auf einem Schild am Eingang mit:  „Als Mama werde ich gezwungen[,] die Verordnungen zu umgehen (…) ich kann mein Kind nicht mehr versorgen.“ Für nötig hielt die Wirtin die Bitte an „jeden radikal Denkenden rechts/links“, ihr Café „nicht zu betreten“. Sie sei nie radikal gewesen, müsse aber „einfach überleben“.

Schon 25 Minuten nach der Eröffnung rückte die Polizei an – fast auf jeden Gast kam ein Beamter – und kontrollierte. Die Daten sollen dem Vernehmen nach an die Gesundheitsbehörde weitergeleitet werden. Die Gäste wurden daraufhin aufgefordert, das Lokal zu verlassen.

Nach vier Stunden schlug die Staatsmacht zu: um 20 Uhr verhängte Bürgermeister Klaus Luger ein Betretungsverbot über das Café, das daraufhin umgehend von der Polizei geräumt wurde. Gegen 37 Gäste wurden Strafanzeigen gestellt, ihnen drohen Strafen bis zu 1450 Euro pro Person. Die Wirtin muß sogar mit einer Strafe von bis zu 30.000 Euro rechnen. Alles in allem erstattete die Polizei 96 Strafanzeigen.

Bürgermeister Luger wollte sich nach der Aktion den moralisierenden Zeigefinger nicht ersparen und erklärte, es gebe „keine Toleranz gegenüber einzelnen Betreiberinnen und Betreibern, die sich medial inszenierend über geltende Gesetze hinwegsetzen und somit das gemeinsame Ziel einer Eindämmung der Covid-19-Pandemie gefährden. Dieses Verhalten ist unverantwortlich und höchst unsolidarisch (…).“ (mü)

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