Totalitärer Globalismus

Totalitärer Globalismus (Bild: shutterstock.com/Von LookerStudio)

Das Großkapital benutzt die „Coronapandemie“, um seine Verwertungskrise durch ein autoritäres Regime zu lösen . Teil 1/2.

von Eric Angerer bei Rubikon

Der weltweite Kapitalismus ist auf dem Weg in die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Lösen wollen dies Milliardäre und große Konzerne durch ein mit einer „Pandemie“ legitimiertes globales Notstandsregime. Erreicht werden sollen dadurch eine Marktbereinigung durch Kapitalvernichtung, ein durchschlagender Angriff auf die Arbeiterklasse und eine Enteignung der Mittelschichten. Manche Kapitalgruppen würden besonders profitieren. Sie und ihre Ideologen sind dementsprechend die Speerspitze der totalitären, transhumanistischen neuen Weltordnung, die durch einen Great Reset durchgesetzt werden soll. Der Großteil der sogenannten Linken verkennt nicht nur die Lage, sondern befindet sich im Schlepptau der herrschenden Klasse.

Schon der Wirtschaftseinbruch in den Jahren 2008 und 2009 war tief. Die Industrieproduktion etwa ging in vielen Ländern zurück wie seit 1929 und den Jahren danach nicht mehr. Ein völliger Kollaps des Systems konnte aber verhindert werden, und in den letzten zehn Jahren erholte sich die Weltökonomie wieder etwas. Ein wirklicher Aufschwung setzte allerdings auch nicht ein, und grundlegende Probleme wie die Überakkumulation — also übermäßige Anhäufung — von Kapital waren nicht gelöst. Das bedeutete eine andauernde Verwertungskrise des Kapitals, somit immer größere Schwierigkeiten, Kapital profitabel anzulegen. Die Produktionszahlen gingen schon ab 2018 erneut zurück. Und die Negativzinsen sprachen auch eine deutliche Sprache.

Bereits vor der Covid-19-Krise sagten nicht nur Marxisten, sondern auch etliche rechte Ökonomen — etwa Markus Krall, Max Otte, Thorsten Schulte — für 2020/21 den Beginn einer schweren Wirtschaftskrise voraus. Natürlich wussten das nicht nur Kritiker des Systems, sondern auch die Herrschenden in den Konzern- und Bankzentralen sowie ihre Regierungen. Und klarerweise haben sie sich auf die Krise vorbereitet und Strategien entwickelt.

Verwertungskrise des Kapitals und globalistische Antworten

Notwendig sind für sie und ihr System einerseits eine massive Marktbereinigung durch eine großangelegte Vernichtung von Kapital und andererseits ein durchschlagender Angriff auf die Arbeiterklasse und eine Enteignung der Mittelschichten. Im 20. Jahrhundert wurden diese „Aufgaben“ durch Weltkriege mehr oder weniger „gelöst“. Erneute offene militärische Konfrontationen zwischen den Großmächten, die über Stellvertreterkriege wie in Syrien hinausgehen, sind auch heute nicht ausgeschlossen — etwa zwischen den USA und China. Allerdings gibt es zwei gewichtige Faktoren, die das Kapital und seine Vertreter zu anderen Methoden für die Durchsetzung ihrer Ziele motivieren:

Erstens würde eine offene militärische Konfrontation von Großmächten — wie im 20. Jahrhundert etwa zwischen Großbritannien und Deutschland oder zwischen den USA und Japan — heute nur allzu leicht auf einen uneingeschränkten Einsatz von Atomwaffen hinauslaufen und mit der Welt womöglich auch die herrschende Klasse selbst vernichten.

Und zweitens hat sich die herrschende Klasse verändert: Die internationalen Kapitalverflechtungen haben massiv zugenommen. Eine detaillierte Analyse würde hier den Rahmen sprengen, weshalb wir uns auf einige Angaben beschränken: Allein die US-Fondsgesellschaft Blackrock hält in Deutschland an den 30 DAX-Konzernen Anteile von rund 60 Milliarden Euro, etwa an Bayer, Siemens, SAP, BASF, Daimler, Merck, Allianz, VW, Deutsche Telekom, Deutsche Post, adidas, BMW, Henkel, Continental, Deutsche Bank, E.ON, Infineon, Commerzbank, Lufthansa (1). Blackrock ist damit der größte Einzelaktionär an der deutschen Börse. In anderen Ländern ist Blackrock unter anderem an den Konzernen Cisco, JP Morgan, British American Tobacco, Apple, United Health, Sanofi, AstraZeneca, Bank of America und Citibank, bei McDonald’s und Nestlé sowie bei den Energiekonzernen ExxonMobil, Total und Shell beteiligt.

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Das Emirat Katar — das weltweit die Muslimbrüder und andere Islamisten finanziert — ist über seine Dachgesellschaft Qatar Investment Authority (QIA) an zahlreichen internationalen Großkonzernen beteiligt, etwa an VW (14,6 Prozent), der Deutschen Bank, an Credit Suisse, an Total, Barclays, dem Flughafen Heathrow, der Reederei Hapag Lloyd, bei der russischen Ölgesellschaft Rosneft oder beim französischen Mischkonzern Lagardère. Weltweit hat QIA etwa 330 Milliarden Dollar angelegt und gehört damit zu den ganz großen Playern (2).

In Deutschland sind 17 der 30 DAX-gelisteten Unternehmen in ihrer Mehrheit in ausländischer Hand. Während es insgesamt immer mehr Verflechtungen des internationalen Kapitals gibt, so ist doch eindeutig, dass es — vor allem den USA — gelungen ist, der deutschen Politik und Deutschland als zentralem Land der Europäischen Union (EU) den Einfluss auf die eigene Wirtschaft zu entreißen. Auch US-Unternehmen werden international gehandelt, haben aber eher noch die Mehrheit an Investoren im eigenen Land. Frankreich hat sein Großkapital auch etwas besser schützen können, konnte aber seine neoliberale Agenda gegen die Bevölkerung nicht vollständig durchsetzen, daher hat seine Industrie Konkurrenzprobleme. Somit sind beide zentralen EU-Staaten kaum zu einer starken eigenständigen Politik in der Lage und vom US-Kapital abhängig.

Das globalistische und bedingungslos transatlantische Merkel-Regime ist also letztlich Ausdruck des globalisierten Zustandes der deutschen Konzerne.

Und zumindest in Nordamerika und der EU sehen sich die Großkapitalisten, ihre Politiker und globalistischen Intellektuellen an Unis und in Medien, die Funktionäre von Weltbank, Internationalem Währungsfonds (IWF), World Trade Organisation (WTO), World Economic Forum (WEF), EU-Kommission oder Trilateraler Kommission, die Vertreter von globalistischen Kapitalstiftungen wie Bertelsmann, Ford, Carnegie, Rockefeller, Goldman-Sachs, Soros und so weiter sowie die Propagandisten in den globalistischen Denkfabriken wie Atlantic Council oder Council of Foreign Relations längst als globale Elite, die auf die regional oder national verankerten Bevölkerungen mit Verachtung herabblicken und sich für die gesamte Welt zuständig fühlen. Dieser „Elite“ ist es ein Dorn im Auge, dass sie auf Russland und China keinen ausreichenden Zugriff hat; sie sucht aber dennoch nach globalen Lösungen zu Marktbereinigung/Kapitalvernichtung und Angriff auf Arbeiterklasse/Mittelschichten.

Nach diesen Lösungen suchen sie nicht erst seit 2020. Entsprechende Gedanken machten sich die Großkapitalisten und ihre intellektuellen Handlanger sicherlich in verschiedensten Thinktanks und Stiftungen. Wir wollen hier zwei Zusammenhänge herausgreifen, nämlich das World Economic Forum (WEF), das von dem Sachbuchautor Paul Schreyer treffend als „Politbüro des Kapitalismus“ bezeichnet wird (3), sowie das Event 201, das für den Ablauf der Coronakrise wohl eine wesentliche Rolle spielte.

Die Medien der Herrschenden bezeichnen Kritik an den Plänen dieser Strukturen in der Regel als „Verschwörungstheorien“. Dabei handelt es sich um ein billiges rhetorisches Instrument aus der Trickkiste des sogenannten Neurolinguistischen Programmierens (NLP): Man verlagert mit einem emotional-moralisierenden Vorwurf die Diskussion auf eine andere Ebene, um der sachlichen Auseinandersetzung zu entgehen. Im Konkreten geht es dann plötzlich nicht mehr darum, was im WEF diskutiert wird oder was beim Event 201 geplant wurde, sondern die Kritiker müssen nachweisen, dass sie keinen obskuren Theorien anhängen. Dabei sind all die Pläne und Überlegungen von WEF (4) und Event 201 (5) auf deren Websites ganz offen dokumentiert. Man sollte sich also von den NLP-Kniffen des Mainstreams nicht beeindrucken lassen, sondern sich den Fakten zuwenden.

WEF und Transhumanismus

Das WEF wurde 1971 von Klaus Schwab gegründet und organisiert insbesondere jährliche Treffen im Schweizer Nobelort Davos, bei denen sich international führende Wirtschaftsexperten, Politiker, Wissenschaftler, gesellschaftliche Akteure und Journalisten besprechen, ursprünglich vor allem aus den USA und Westeuropa, in den letzten Jahren zunehmend auch aus China. Jahrelang hat die Linke — bevor viele von ihnen zu Trittbrettfahrern des Globalismus mutiert sind — symbolisch gegen diese Treffen der Herrschenden und ihre Machenschaften demonstriert. Das WEF galt zu Recht als Hort des Neoliberalismus und der weltweiten kapitalistischen Ausbeutung und Deregulierung — und seit den 1990er-Jahren als Speerspitze der Propaganda für die Globalisierung.

In den letzten Jahren versuchte sich das WEF ein etwas „fortschrittlicheres“ Image zu geben, und so traten dort neben Milliardären, Konzernchefs und Politikern aus den USA, der EU und aus China nicht nur der angebliche Philanthrop George Soros, sondern auch ausgewählte und in die globalistische Agenda passende Vertreter und Vertreterinnen „sozialer Bewegungen“ wie Greta Thunberg auf — und es wurden reichlich Phrasen über soziale Ungleichheit, Klimakrise und Nachhaltigkeit gedroschen. Diese Fassade wird aber auch in die eigentliche Agenda der Banken und Konzerne integriert, in der es um Profite, Herrschaftsabsicherung und eben Lösungen für die Verwertungskrise des Kapitals geht.

Das Konzept von Klaus Schwab und seinen Mitstreitern im WEF, das sozusagen im Auftrag des Großteils des globalistischen Kapitals formuliert wird, hängt eng mit der Vorstellung einer „Vierten Industriellen Revolution“ zusammen. Die Thematik war bereits das Motto des WEF-Jahrestreffens 2016, und Schwab hat seine Vorstellungen dazu in den Büchern zum Thema (6) ausgeführt. Schwab beschreibt Fortschritte in den Bereichen der Medizin/Genetik/Biologie (DNA-Sequenzierung, Neurotechnologie, Bioprinting, Gentechnik, intelligente Zellfabriken, Impftechnologie), der Technik (Robotik, künstliche Intelligenz, 3D-Druck, Drohnen, Chat-Bots, 5G, Quantencomputer, Gesichtserkennungssoftware) und der Ökonomie (On-Demand-Economy, digitale Plattformen).

Diese Veränderungen seien so schnell und tiefgehend, dass es sich um eine Systemtransformation handle. Unsere Art zu arbeiten, zu kommunizieren, zu denken und zu leben würde revolutioniert. Im Zentrum von Schwabs Ausführungen steht die Beschreibung einer immer stärkeren Verschmelzung und wechselseitigen Beeinflussung der digitalen und der biologischen Identität des Menschen.

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Offenheit für technologische Neuerungen ist grundsätzlich gut — wenn diese unter demokratischer Kontrolle der Masse der Bevölkerung stehen und in ihrem Interesse vorsichtig eingesetzt werden, zum Beispiel Automatisierung, die nicht zu Arbeitslosigkeit, sondern zu Arbeitszeitverkürzung führt. Gleichzeitig muss auch erkannt werden, dass solche Neuerungen unter Kontrolle des Großkapitals sich gegen die Menschen richten. Schwab ist ein anerkannter Vertreter des Großkapitals und bejubelt die Entwicklung auf eine technokratische und elitäre Weise. Er ist für gentechnologische Landwirtschaft und Digitalisierung menschlicher Beziehungen; der Mensch soll zu Hause bleiben, persönlichen Kontakt meiden und eine VR-Brille aufsetzen.

Schwab hält Massenkontrolle, Überwachung, systematisierte Impfprogramme, digitale ID von Menschen und die Verschmelzung von Mensch und Technologie zu Biorobotern für eine gute Sache.

Er bejubelt „erweiterte Realitäten“, Sensoren in Wohnungen und Kleidung, Künstliche Intelligenz, „Designer-Babys“, die gegen Krankheiten immun sind, und die Möglichkeit, „unsere Gene und die unserer Kinder zu manipulieren“.

Diese neuen Techniken würden „Teil von uns selbst“ werden, nämlich „in unsere Körper und unser Gehirn implantiert“, über Microchips, „intelligente Tätowierung“, „biologisches Computing“. Es könnten sogar Sensoren und Schaltkreise in menschliche Darmbakterien eingebaut und künstliche Erinnerungen im Gehirn implantiert werden. Unter der Kontrolle einer neoliberalen kapitalistischen „Elite“ von Superreichen sind diese Perspektiven ein wahrlich dystopischer, autoritärer, menschenfeindlicher und unmenschlicher Horror (7).

Auf der WEF-Page öffnet sich beim Klicken auf Global Health die nächste Ebene der Grafik. Von dort geht es weiter auf Biotechnology. Dort befinden sich die Punkte Gene and Genome Engineering (Gen- und Genomtechnik) und Medical Biotechnology (medizinische Biotechnologie). Über Medical Biotechnology geht es zu Human Enhancement (menschliche Erweiterung), das wieder mit Global Governance (Globale Regierung) in Verbindung steht und die Unterpunkte Enhanced Genes (erweiterte Gene) und Enhanced Minds (erweiterter Verstand) hat. Beide führen zu Neuroscience (Neurowissenschaften). Bei Neuroscience sind die Unterpunkte Mapping the Brain (Kartierung des Gehirns) und Behaviour and Decision-Making (Verhalten und Entscheidungsfindung). Beide Punkte führen zu Artificial Intelligence and Robotics (Künstliche Intelligenz und Robotik) (8). Es handelt sich also um hochoffizielle Konzepte dieses „Politbüros des Kapitalismus“.

Freilich ist der Transhumanismus, diese Verschmelzung von biologischer und digitaler Identität, keine Erfindung von Schwab und dem WEF. Unter den Chefingenieuren im Silicon Valley und den Bossen von Big Tech gelten menschliche Instinkte und überlieferte Erfahrungen wenig im Vergleich zu technologischen Innovationen und allem, was sich irgendwie maschinell herstellen und eindeutig vermessen lässt. Dort „definieren Techniker und Ingenieure, wie die Welt zu sein hat“ (9).

Künstliche Intelligenz gilt als Verheißung, man strebt eine technische Perfektionierung des Menschen an, und einige Wirtschaftsführer träumen gar von Unsterblichkeit per „Upload“ von menschlichem Geist auf Maschinenkörper. Dafür bedarf es einer Schnittstelle, an der auch bereits intensiv gearbeitet wird, unter anderem von Zauberlehrling Elon Musk, der dazu 2016 eine eigene Firma namens Neuralink gegründet hat, die es schaffen will, Fähigkeiten über den Chip aus einem Appstore ins Gehirn zu übertragen. Neuralink will so Menschen mit künstlicher Intelligenz verbinden (10).

Seit 2010 gibt es im Pentagon eine Abteilung (DARPA), die implantierbare Biosensoren entwickelt hat, die rund um die Uhr die Funktionen des Körpers überwachen, und DARPA möchte diese Technologie auch im zivilen Bereich einsetzen. Neuartige Impfungen könnten dazu beitragen, digitale Identitäten zu implantieren. Und auch der populäre globalistische Historiker Yuval Harari hat das Thema des Transhumanismus in seinem Buch „Homo Deus“ ausführlich diskutiert, in einer Art Mischung aus Faszination und kritischer Reflexion (11).

Neue Weltordnung durch Great Reset

Den beschleunigten Übergang in diese „schöne neue Welt“ (12) will Klaus Schwab durch einen Great Reset, einen großen Neustart der Weltwirtschaft und Weltgesellschaft schaffen. Die WEF-Tagung 2021 wird diesem Thema gewidmet sein. Schwab hat gemeinsam mit dem Ökonomen Thierry Malleret im September 2020 ein gleichnamiges Buch herausgebracht, das für die Diskussion der herrschenden Kapitaleliten den Ton angibt (13).

Und auf der WEF-Page gibt es ein Video, das das Publikum einstimmt: Zuerst sieht man dystopische Bilder von Armut, Krankheit, Überbevölkerung und Naturzerstörung, die die aktuelle Welt beschreiben — obwohl sich doch Schwab und das WEF seit 50 Jahren bemühen, die „Welt besser zu machen“. Dann bringt der Great Reset die Erlösung: schöne Bilder, auf denen man glückliche Menschen mit sauberer Technologie und schöne Natur sieht, mit passender Musik und erklärenden Statements von UNO-Generalsekretär António Guterres, dem britischen Prinz Charles und den Chefs des Internationalen Währungsfonds (IWF), von Microsoft, British Petrol und Mastercard sowie von Klaus Schwab selbst (14).

Schwab und Konsorten geht es um eine völlige Neuordnung der Welt, um — wie Schwab und Malleret ganz offen ausführen — eine Anpassung der gesellschaftlichen Strukturen an den Transhumanismus. Durch die Zerstörung der Weltwirtschaft soll ein Wiederaufbau aus den Ruinen ermöglicht werden, durch massive Kapitalvernichtung den überlebenden Kapitalgruppen ein neuer Boom beschert werden. Diejenigen, die hinter Schwab stehen, also Big Tech, Big Pharma, die Bio- und Neurotechnologie, der deregulierte Finanzsektor, Investoren wie Blackrock oder George Soros, Profiteure wie Amazon, diverse Milliardärsstiftungen sowie der vorgebliche „Nachhaltigkeitssektor“, stehen bereits in den Startlöchern. Sie warten auf die staatlichen Konjunkturprogramme für eine „grüne Wirtschaft“.

Schwab und Malleret stellen bis 2030 die gigantische Summe von 10 Billionen — also 10.000 Milliarden — US-Dollar in Aussicht. Ein Teil davon läuft bereits an. Letztlich finanziert wird das von den Steuerzahlern, also von der Masse der Lohnabhängigen und den Mittelschichten. Bemerkenswert ist, dass Schwab auch gute Beziehungen zur chinesischen Führung unterhält, weil China für internationalen Freihandel eintritt — und er wohl den chinesischen Methoden zur (digitalen) Kontrolle der Bevölkerung nicht abgeneigt ist (15).

Der Staat ist für Schwab, das WEF und ihre Hintermänner dazu da, kapitalistische Ziele voranzubringen — und keineswegs dazu, zerstörerische oder ausbeuterische Auswirkungen von Kapitalexpansion einzuhegen. Wie in allen historischen Akkumulationszyklen zuvor verbinden sich auch jetzt die aufstrebenden Kapitalgruppen — Big Tech, Big Pharma, Biotechnologie — mit dem Staat, weil sie seine Hilfe brauchen. Die Milliardenaufträge für die Impfkampagnen der Pharmakonzerne sind da nur der Anfang. Was hier gerade anläuft, ist eine Art neuer Keynesianismus. Doch wie der Militärkeynesianismus zur Finanzierung von Kriegen ist die Staatsnachfrage nach Pharma- und Kontrolltechnik, nach Biotechnologie und Digitalisierung nicht für, sondern gegen den Menschen gerichtet. Sie wird mit der Verarmung von Hunderten Millionen Beschäftigen und Gewerbetreibenden einhergehen (16).

Der Great Reset wird eine verstärkte staatliche Lenkung bedeuten. Manche Branchen werden massive staatliche Subventionen erhalten, andere werden, nachdem sie die „Gesundheitskrise“ bereits auf den Boden gedrückt hat, in den Abgrund geschickt werden.

Besonders bevorteilt werden diejenigen Firmen sein, die die Pläne der herrschenden Klasse nachdrücklich unterstützen — und unter diesem Druck werden es immer mehr sein. Der Great Reset wird ein Konzept der staatlichen Regulierung zur Kapitalkonzentration sein. Begleitet wird es sein von heuchlerischer Propaganda von Umweltfreundlichkeit und Diversity, alles bestens kompatibel mit der UNO-Agenda 2030, in der unter anderem nachhaltige Entwicklung, Gentechnik-Landwirtschaft, die Ansiedlung von Afrikanern in Europa und globale Impfkampagnen gefordert werden.

Was heuchlerische Propaganda betrifft, sei auf den jüngsten Werbespot von Amazon verwiesen, in dem der Konzern behauptet, bis 2040 klimaneutral zu sein, 100.000 Elektrofahrzeuge bestellt zu haben und einen Klimafonds über zwei Milliarden Dollar eingerichtet zu haben — Peanuts im Vergleich zu den gut 200 Milliarden — ein Plus von 70 Milliarden im Corona-Jahr 2020 —, die Bezos besitzt. In Wahrheit vernichtet Amazon zahllose regionale Kleinhändler und sorgt für eine Explosion globaler Transporte. Gleichzeitig ist der Konzern für seine miserablen Arbeitsbedingen — extreme Hitze in den Verteilzentren, unfassbarer Leistungsdruck, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen, Repressalien — berühmt-berüchtigt, die wiederum — trotz der Diversity-Phrasen des Amazon-Managements — besonders Migranten treffen (17).

Den Dreh- und Angelpunkt für die Durchsetzung des Great Reset sehen Schwab und Malleret in „Global Governance“, also dem weltweiten Regieren durch ungewählte globalistische Machtgruppen und Netzwerke, die sich über nationalstaatliche Regelungen und demokratische Willensbildungen von Völkern hinwegsetzen. Der globalistischen herrschenden Klasse geht es dabei um die vollständige weltweite Deregulierung, die Beseitigung sämtlicher national- und sozialstaatlicher Hindernisse, um das völlig freie Zirkulieren von Kapital, Waren, Dienstleistungen und Arbeitskräften auf einem globalen Markt.

Exekutiert wird Global Governance in Europa durch diverse ungewählte EU-Institutionen, aber weltweit auch durch UN-Pakte oder internationale Gerichtshöfe. Die Fäden ziehen Netzwerke wie eben das WEF. Legitimiert wird Global Governance oftmals durch angebliche Notwendigkeiten, die — so die dann einsetzende Medienpropaganda — nur international lösbar seien, etwa die Migrationskrise, die Klimakrise oder eben die Coronakrise (18).

Der Bankier und Milliardär David Rockefeller, dessen Stiftung in den globalistischen Netzwerken eine ähnliche Rolle spielt wie die von Bill Gates oder George Soros, sagte bereits im August 2011 in der Aspen Times:

„Die Welt ist inzwischen anspruchsvoller und besser vorbereitet, um sich in Richtung einer Weltregierung zu bewegen. Die supranationale Herrschaft einer intellektuellen Elite und von Weltbankern ist sicherlich einer nationalen Selbstbestimmung, wie sie in den letzten Jahrhunderten praktiziert wurde, vorzuziehen.“

De facto handelt es sich bei Global Governance um ein weltweites totalitäres Regime ungewählter Netzwerke von Milliardären, Banken, Konzernen und ihren Intellektuellen, die mit ihrem Zugriff auf UN-Institutionen, Gerichtshöfe und Regierungen ihre Interessen durchsetzen. „Demokratie“ — im Kapitalismus ohnehin immer relativ — wird noch mehr zu einer Fassade, die Entscheidungsmöglichkeiten von Bevölkerungen immer mehr eingeschränkt, Wahlen immer mehr zu einer Simulation.

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Bisherige demokratische Formen sollen laut Schwab und Malleret ersetzt werden durch ein sogenanntes Stakeholder-Konzept, in dem „Teilhaber“ am gesellschaftlichen Prozess angehört und „berücksichtigt“ werden sollen. Entscheiden sollen natürlich die globalistischen Netzwerke; eingeladen — etwa nach Davos — und berücksichtigt werden dann diejenigen, die den Herrschenden in die Agenda passen — etwa Greta Thunberg —, während für die Gegner ihrer Agenda Verächtlichmachung, Stigmatisierung und Repression vorgesehen sind. Und Länder und Völker, die bei dieser ganzen Entwicklung nicht mitziehen, sollen laut Schwab und Malleret „ausgestoßen“, also von ihrem globalistischen Imperium drangsaliert werden.

Covid-19 als „Chance“

Schwab und Malleret räumen in ihrem Buch zwar offen ein, dass Covid-19 „eine der am wenigsten tödlichen Pandemien“ ist, dass ihre Folgen hinsichtlich Sterblichkeit und Gesundheit relativ „mild“ sind — und als Pandemie konnte sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erst kategorisiert werden, weil die WHO vor ein paar Jahren die Kriterien dafür heruntergesetzt hat. Aber sie sehen in ihr den gewünschten „historischen Moment“ zur Umwandlung der Gesellschaft: „Die Pandemie bietet uns diese Chance. Sie stellt ein seltenes, aber enges Zeitfenster zum Umdenken, neu Erfinden und neu Starten unserer Welt dar.“ „Das ist unser entscheidender Moment“, jubeln sie. „Viele Dinge werden sich für immer ändern.“ (…) „Eine neue Welt wird entstehen.“ (…) „Der durch Covid-19 ausgelöste gesellschaftliche Umbruch wird Jahre und möglicherweise Generationen andauern.“ Und weiter: „Viele von uns machen sich Gedanken darüber, wann die Dinge wieder zur Normalität zurückkehren werden. Die kurze Antwort lautet: niemals“ (19).

Sehr gut arbeitet das auch Wolfram Rost in seinem Artikel „Das hilfreiche Virus“ heraus. Dabei heißt es einleitend: „Bei der Covid-19-Pandemie geht es um mehr als nur den Schutz von Menschen vor angeblichen Infektionen. Sie wird als Vorwand benutzt, um Prozesse im kapitalistischen System zu beschleunigen, die schon vorher in Gang gebracht worden sind. Zugleich wird damit versucht, die zuvor herangereifte Krise und Crash-Gefahr gesteuert aufzulösen. Dazu wird das gesellschaftliche Leben in vorher nicht für möglich gehaltenem Maß eingeschränkt. Das geschieht mithilfe fragwürdiger Modellrechnungen und wirtschaftlicher Prognosen.“ Den Kurs der Regierenden „bezahlen Millionen von Menschen mit ihren Arbeitsplätzen, Existenzen und letztendlich auch mit ihrem Leben. Die Propheten des Kapitalismus kümmert das wenig“ (20).

Gleichzeitig haben — nach einer aktuellen Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich — allein die 15 reichsten US-Amerikaner in den ersten sechs Monaten nach den Lockdowns ihr Vermögen um fast 50 Prozent auf 1.225 Milliarden Dollar erhöht. Unter ihnen Jeff Bezos um 65 Prozent, Mark Zuckerberg um 84 Prozent, Elon Musk sogar um 400 Prozent und Bill Gates um 19 Prozent. Gates und seine Stiftung sehen gegenwärtig ungebremsten Gewinnaussichten entgegen durch die Beteiligungen an Pharmaunternehmen, die zurzeit die „aussichtsreichsten Impfstoffe“ gegen das Virus entwickeln (21).

Schwab und Malleret ziehen selbst ganz offen den Vergleich zwischen Great Reset und Zweitem Weltkrieg. Dieser sei, so wie die gegenwärtige „Pandemie“, eine „transformative Krise“ gewesen, ein Schock, der eine grundlegende Änderung von Weltwirtschaft und Gesellschaftsordnung hervorgerufen habe. Und die „Entscheidungsträger“, zu denen sich Schwab und Malleret sicherlich selbst zählen, würden die aktuelle „Krise nicht ungenutzt verstreichen lassen“. Diese Herangehensweise ist keineswegs neu, vielmehr hat Zerstörung als Instrument zur Durchsetzung kapitalistischer Interessen eine lange Tradition, wie das Naomi Klein in ihrem Werk „Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus“ bereits 2007 in Bezug auf verschiedene Länder herausgearbeitet hat (22).

Dabei hatten WEF, UNO, Weltbank, Gates-Stiftung und all diese globalistischen Netzwerke höchstwahrscheinlich 2018/19 die Klimakrise, die von ihren Medien gehypte Greta Thunberg und Fridays for Future als Kickstarter für ihren Great Reset und Global Governance geplant. Die entsprechende Panik-Kampagne entwickelte aber zu wenig Relevanz; der Großteil der Weltbevölkerung zeigte kein Interesse, in den USA war die Resonanz gering, und selbst in Westeuropa ging die „Bewegung“ kaum über von liberalen Medien und grünen Lehrern mobilisierte Mittelschichtsjugendliche hinaus. Schwab und Malleret sagen auch ziemlich offen, dass die Covid-19-Pandemie besser als die Klimakrise für ihre Zwecke geeignet sei, weil sie „sofortiges Handeln“ erfordere und Widerstände leichter zu brechen seien.

Sie sehen Covid-19 als großen Beschleuniger und können ihre Freude nicht verbergen, wie wunderbar im Jahr 2020 Arbeitsprozesse und der Bildungssektor digitalisiert wurden, wie sehr sich Online-Shopping, E-Commerce, E-Banking et cetera ausgeweitet haben, wie sehr menschlicher Kontakt reduziert werden konnte, Leute nicht mehr ins Restaurant gehen, sondern sich beliefern lassen, sich Freunde nicht mehr in Cafés, sondern über Kameras/Bildschirme unterhalten. Kein Wunder, dass Schwab & Co. daran ihre Freude haben, erschweren doch Homeoffice und Kontaktreduzierung die Solidarisierung von Menschen.

Planspiel „Event 201“

Das weltweite Herrschaftsszenario arbeitet mit einer Agenda aus Schock, Angst, Panik, Existenzvernichtung, sozialer Manipulation, Einschüchterung, wirtschaftlicher Willfährigkeit und Repression. Der dystopische Horror, der seit dem Frühjahr abläuft und der massenhaft Menschen in Verarmung, Existenzängste, Depressionen und sogar Suizide treibt, ist nicht zufällig fast allen Regierungen der Welt zeitgleich eingefallen. Bereits im Bericht der Rockefeller-Stiftung von 2010 mit dem Titel „Szenarien für die Zukunft von Technologie und internationaler Entwicklung“ wurden Szenarien für eine Globalherrschaft und die weiteren Schritte zu einer weltweiten Regierung als Folge einer Pandemie angelegt. Zur Verdeutlichung: In dem Bericht wurde die Simulation eines Gleichschritt-Szenarios — einschließlich eines weltweiten hochansteckenden Grippeerregers — vorausgesagt. Das war unmittelbar nach der „Schweinegrippe“ des Jahres 2009 (23).

Die führende Rolle übernahm dann aber die milliardenschwere Gates Foundation, die Bill Gates, dem Gründer von Microsoft, und dem Hedgefondsmanager Warren Buffet gehört und die — laut einer Untersuchung der US-Zeitschrift The Nation — an großen Pharmakonzernen wie Merck, GSK, Eli Lilly, Pfizer, Novartis, Biontech und Sanofi beteiligt ist. Gates hält außerdem die Mehrheit an der weltgrößten Impfallianz Gavi. Seine Foundation setzt sich seit Langem dafür ein, dass der Privatsektor stärker an der globalen Gesundheit beteiligt wird und davon profitiert.

Gates soll sich vehement gegen Gesundheitssysteme ausgesprochen und sie als „völlige Geldverschwendung“ bezeichnet haben.

Gates ist seit dem Rückzug der USA auch der größte Finanzier der Weltgesundheitsorganisation und forciert dort vor allem eine weltweite — in armen Ländern offenbar teilweise ziemlich fragwürdige — Impfpolitik. Gates drängte nachdrücklich auf die Verkürzung der Dauer von Medikamenten-/Impfstoff-Tests, was deren Qualität fraglich erscheinen lässt.

Gates ist außerdem ein wichtiger Geldgeber für Einrichtungen wie das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland, das die Linie der deutschen und der österreichischen Regierung gegenüber Covid-19 stark prägte, oder für Bildungseinrichtungen wie die private Hopkins University in Baltimore, von der die weltweite und von allen Medien verwendete Corona-Statistik geführt wird. Außerdem gehen Gates-Gelder an zahlreiche Kliniken wie etwa die Berliner Charité, den Arbeitgeber des Virologen Christian Drosten, des wichtigsten Beraters der BRD-Regierung für den Umgang mit Corona. Nebenbei bekamen auch Zeitschriften wie Der Spiegel und Die Zeit Gelder der Gates Foundation, die dann Kritik an Gates als „Verschwörungstheorien“ verunglimpfen (24).

Gates und sein wissenschaftliches Umfeld „warnen“ bereits seit Jahren vor einer Pandemie wie Covid-19. Am 18. Oktober 2019 fand in New York das Event 201 statt, gemeinsam veranstaltet von dem bereits vorgestellten WEF, dem Johns Hopkins Center for Health Security und der Bill & Melinda Gates Foundation. Gedacht war es als Simulationsübung für den globalen Notfall einer Corona-Pandemie.

„Die Übung wirkt wie eine Generalprobe für das, was wir derzeit erleben. Von Anfang an scheint die massive Beeinflussung der Medien Teil des Szenarios gewesen zu sein“ (25).

Anwesend waren führende Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, internationalen Organisationen und Regierungen, der Weltbank, der UNO, der chinesischen und der US-Seuchenschutzbehörde, der medizinischen und biologischen Wissenschaften, des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der Pharmazie, der Industrie für Medizinprodukte, der Medien und Kommunikationsunternehmen, der Luftfahrt, des Transportgewerbes, der Werbung, selbst das Hotelwesen wurde nicht vergessen, alle vereint in der grandiosen Allmacht-Inszenierung der Sorge, der Weltenrettung, um den vorhersehbaren Problemen einer schweren Pandemie entgegenzuwirken.

Die Übung simulierte wie gesagt eine Corona-Pandemie, und das nur wenige Monate vor deren Ausbruch. Als notwendig angesehen wurde eine systematische Zusammenarbeit von internationalen Institutionen, nationalen Regierungen, privaten Konzernen und Medien, „Fehlinformationen“ müssten bekämpft werden, indem man die Medien mit schnellen und genauen Infos „flutet“ (25). Der Zusammenhang mit dem Verlautbarungsjournalismus von ARD, ORF und Co. springt ins Auge.

Gates-Stiftung, Hopkins Center, UNO und WEF stimmten die politischen Entscheidungsträger also auf eine bevorstehende Pandemie und auf entsprechende flächendeckende Impfprogramme ein. Eine Pandemie konnte nur deshalb ausgerufen werden, weil die WHO bereits 2009 die Definition dafür geändert hatte; die bisherige Voraussetzung — „enorme Zahlen von Todesfällen und Erkrankungen“ — wurde ersatzlos gestrichen, und ab dato durfte jede beliebige Infektionswelle als Pandemie qualifiziert und zum Katastrophenfall ausgerufen werden (26).

Und Bill Gates konnte im April 2020 in der Financial Times erklären: „Wir werden sieben Milliarden Menschen impfen. (…) Die Menschen denken, sie hätten eine Wahl, aber sie haben keine Wahl. (…) An die gesamte Welt: Wir werden erst wieder zur Normalität zurückkehren, wenn wir die Bevölkerung geimpft haben.“ Er rechnete selbst damit, dass an den Nebenwirkungen 700.000 Menschen sterben werden — und der „Impferator“ wird das wohl nicht übertreiben. Da der Großteil der „Corona-Toten“ zu erheblichen Teilen nicht an, sondern mit Covid-19 gestorben ist, werden unterm Strich womöglich deutlich mehr Menschen an der Impfung sterben als an dem Virus selbst. Dazu kommen viele Millionen mit lebensverändernden Langzeitschäden.

Die offenen Aussagen von Bill Gates haben aber wohl auch ihr Gutes, weil er damit „den demokratischen Schleier von der autoritären Fratze des neoliberalen Wirtschaftssystems reißt. Hier wird nun nicht mehr in der Isolation stiller Hinterzimmer, sondern ganz offenkundig zum Fußvolk gesprochen, dass es keine Wahl habe. (…) Fassadendemokratien sind eben auch nur Fassaden einer Demokratie. Am Ende entscheidet nicht der Souverän, sondern der neo-faschistoide Hochadel“ (27).

Die Politik von Lockdowns in diversen Ländern dürfte in der WHO auch von China stark unterstützt werden. Vermutlich verspricht sich das aufstrebende Land davon eine Schwächung der anderen Volkswirtschaften und eine Stärkung des eigenen Gewichts. Nun sind die Gates-nahen Pharmakonzerne wesentlich an der Entwicklung von Impfstoffen beteiligt und erwarten sicherlich das große Geschäft.

Die Kosten der EU-Verträge werden geheim gehalten. Finanziert werden Pfizer, Sanofi wie Moderna unter anderem von Bill Gates. Insgesamt hat die EU 300 Millionen Impfungen geordert mit der Option auf 100 Millionen weitere — also für de facto die gesamte EU-Bevölkerung — und die Konzerne auch gleich vertraglich für die gesamte EU von jeder Haftung für Nebenwirkungen bei Langzeitschäden befreit! Und am 19. August 2020 hatten die Regierungen von Frankreich und Deutschland erklärt, der — von den Seilschaften und Konzernen um Gates und Buffet kontrollierten — WHO mehr Macht und Geld geben zu wollen (28).

Im zweiten Teil des Textes wird es um die gesellschaftlichen Folgen des geplanten Great Reset, um die theoretische Einordnung eines solchen totalitären Regimes sowie um die Perspektiven der Widerstandsbewegung gehen.

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.welt.de/wirtschaft/gallery159306584/So-viele-Anteile-haelt-BlackRock-an-deutschen-Firmen.html
(2) https://www.dw.com/de/wo-katar-seine-f%C3%A4den-spinnt/a-39133591
(3) Paul Schreyer: Chronik einer angekündigten Krise, 2020
(4) Verschiedenste Beiträge auf: https://www.weforum.org/great-reset/
(5) Siehe hier: https://www.centerforhealthsecurity.org/event201/
(6) Klaus Schwab: Die Vierte Industrielle Revolution (2016) und Die Zukunft der Vierten Industriellen Revolution (2019)
(7) Nachzulesen sind all diese Dinge in den angeführten Büchern von Schwab. Wer sich diese ekelerregende Mischung aus Management-Spin und Greenwashing nicht antun will, der findet wesentliche Auszüge und treffende Kommentare dazu in dem Artikel „Der Technik-Faschist“: https://www.rubikon.news/artikel/der-technik-faschist
(8) https://intelligence.weforum.org/topics/a1Gb00000038pGiEAI?tab=publications
(9) Michael Hanfeld: Aus der Nähe sehen sie ganz friedlich aus, Rezension von „Christoph Keese: Silicon Valley“, in FAZ 19.4.2014
(10) https://www.freitag.de/autoren/asansoerpress35/chronik-einer-angekuendigten-krise
(11) Yuval Harari: Homo Deus — Eine Geschichte von Morgen, 2017
(12) All denen, die in der Schule Aldous Huxleys „Brave New World“ über sich haben ergehen lassen, sei empfohlen, das Werk aus dem aktuellen Blickwinkel neu zu lesen.
(13) Klaus Schwab/Thierry Malleret: Covid-19: Der Große Umbruch, 2020
(14) https://www.weforum.org/videos/the-great-reset-october-2020
(15) Zum Verhältnis von China zu WEF/Schwab und WHO siehe: https://demokratischerwiderstand.de/artikel/158/china-und-der-great-reset
(16) Siehe Hannes Hofbauer: https://www.rubikon.news/artikel/auf-den-punkt
(17) https://www.youtube.com/watch?v=MdWqp90fpxE
(18) Siehe auch MAGIS-Flugschrift 5: https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/magis-zuspitzung-in-den-usa-black-lives-matter-donald-trump-und-die-globalisten/
(19) Wesentliche Auszüge und treffende Kommentare dazu im zweiten Teil des Artikels „Der Technik-Faschist“: https://www.rubikon.news/artikel/der-technik-faschist-2
(20) https://www.rubikon.news/artikel/das-hilfreiche-virus
(21) Zitiert nach: https://www.rubikon.news/artikel/todlicher-lockdown
(22) Naomi Klein: Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus, 2007. Trotz der Einsichten in diesem Buch ist Klein in den letzten Jahren, besonders mit ihren Forderungen nach einen Green New Deal, aber auch mit sonstigen Positionierungen, im Fahrwasser der herrschenden Globalisten gelandet. Ihr Buch von 2007 kann dennoch mit Gewinn gelesen werden.
(23) Siehe Michel Chossudovsky: Der globale Staatsstreich, https://www.rubikon.news/artikel/der-globale-staatsstreich. Dieser Text des kanadischen Ökonomie-Professors und antikapitalistischen Kritikers bringt in hervorragender Weise auf den Punkt, was die globalen Eliten gerade durchführen.

(24) Sehr informativ zu all den Verflechtungen und Aktivitäten der Gates-Stiftung ist dieser Text von Jeremy Loffredo und Michele Greenstein: https://linkezeitung.de/2020/07/22/warum-das-globale-gesundheitsimperium-bill-gates-mehr-imperium-und-weniger-oeffentliche-gesundheit-verspricht/. Und nebenbei sei erwähnt, dass der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn ein ehemaliger Lobbyist der Pharmaindustrie ist.
(25) Siehe Rupert Buchers informativen Text „Die allmächtige Sorge“: https://www.rubikon.news/artikel/die-allmachtige-sorge
(26) Siehe den ausgezeichneten Artikel von Karolin Ahrens „Groß angelegter Menschenversuch“: https://www.rubikon.news/artikel/gross-angelegter-menschenversuch
(27) Nicolas Riedl: Der Möchtegern-Imperator: https://www.rubikon.news/artikel/der-mochtegern-imperator
(28) Diese Passagen sind weitgehend übernommen aus: https://hintergrund-verlag.de/spaetkapitalistische-systementwicklung/magis-die-corona-panik-die-globalistischen-ziele-und-der-widerstand-dagegen/

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