Kiew spielt mit dem Feuer: Luftraum über der Krim der NATO angeboten

Kiew spielt mit dem Feuer: Luftraum über der Krim der NATO angeboten

15. Februar 2021

Kiew spielt mit dem Feuer: Luftraum über der Krim der NATO angeboten

International

Kiew/Brüssel. Die Ukraine, die sich seit dem Maidan-Putsch vor sieben Jahren im Kielwasser des Westens bewegt, kann das Zündeln nicht lassen. Jetzt hat der Kiewer Minister für Infrastruktur nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden NATO-Generalsekretär Patrick Turner dem westlichen Militärbündnis angeboten, den Luftraum über der Krim für militärische Zwecke zu nutzen.

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Das Gespräch fand am Mittwoch in Brüssel im Rahmen des Besuchs der ukrainischen Delegation mit dem ukrainischen Premierminister Denis Schmygal an der Spitze in Brüssel statt.

Der ukrainische Infrastruktur-Minister Kriklij bekräftigte bei dieser Gelegenheit den Kurs der Ukraine in Richtung „Integration in die euroatlanischen Systeme der kollektiven Sicherheit“. Eine der wichtigen Facetten dieser Integration sei die Teilnahme der Ukraine am Datenaustausch im Luftverkehr. Und dann wörtlich:

„Unter Berücksichtigung des aktualisierten EASA-Flugsicherheitsbulletins in der Fluginformationsregion Simferopol sowie nach der Aufhebung der Beschränkungen für Flüge in der Fluginformationsregion Simferopol durch die US-Luftfahrtbehörde schlagen wir vor, diesen Teil des Luftraums für Luftoperationen der NATO für den Transport von Truppen, Ausrüstung, Fracht und dergleichen zu nutzen. Wir hoffen auf die Unterstützung der NATO bei der Kontrolle über die Lage im Luftraum entlang der Grenze zu Rußland.“

Dabei dürfte sowohl dem ukrainischen Minister wie seinem NATO-Gesprächspartner klar gewesen sein, daß das Angebot auf ein gefährliches Spiel mit dem Feuer hinausliefe – seit dem erfolgreichen Krim-Wiederanschluß durch Rußland im März 2014 wird auch der Luftraum über der Halbinsel von Rußland beansprucht. NATO-Flugzeuge haben dort nichts zu suchen. (mü)

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