Drei-Meere-Initiative: Unterstützung durch Investoren von außerhalb Europas

Drei-Meere-Initiative: Unterstützung durch Investoren von außerhalb Europas

1. Juni 2021

Drei-Meere-Initiative: Unterstützung durch Investoren von außerhalb Europas

International

Warschau. Seit einigen Jahren engagiert sich vor allem Polen (mit Unterstützung der USA und anderer US-Vasallenstaaten) im sogenannten „Intermarium“-Projekt, das auch als „Drei-Meere-Initiative“ bekannt ist. Es ist ein offenes Geheimnis, daß es sich dabei um ein Projekt der Transatlantiker handelt, die – wie seit über hundert Jahren – verhindern wollen, daß es zu einer substantiellen deutsch-russischen Zusammenarbeit kommt. Die Drei-Meere-Initiative soll den Länderblock zwischen Deutschland und Rußland möglichst zu einer eigenständigen Kraft aufwerten und dadurch politisches Gewicht entfalten.

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Jetzt bekommt die Initiative Unterstützung von außerhalb Europas. Japan, Südkorea und Katar signalisieren ihr Interesse, in die Region zwischen Ostsee, Schwarzem Meer und Mittelmeer zu investieren, die gerade im infrastrukturellen Bereich noch deutlich hinter westeuropäischen Standards hinterherhinkt.

Die Vorstandsvorsitzende der polnischen BGK-Bank, Beata Daszyńska-Muzyczka, die auch Direktorin des Aufsichtsrates des Drei-Meere-Fonds ist, erklärte jetzt, daß das gesamte Handelsvolumen aller Länder der Region 225 Milliarden Euro übersteigt. Die Drei-Meere-Region erwirtschaftet damit rund 20 Prozent des BIP der EU und umfaßt eine Fläche von 1,2 Millionen Quadratkilometern, die von 111 Millionen Menschen (einem Viertel der EU-Bevölkerung) bewohnt wird.

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„Wir müssen nicht nur zu den westeuropäischen Staaten aufschließen, sondern auch mit ihnen mithalten und Investoren aus aller Welt immer wieder daran erinnern, wie attraktiv und einzigartig die Drei-Meere-Region mit ihrem hohen Wirtschaftswachstum und ihrer Krisenresistenz ist“, sagte die BGK-Chefin.

Der Drei-Meere-Fonds ist so etwas wie die ökonomische Basis der Drei-Meere-Kooperation. Neun der 12 Mitgliedstaaten haben in den Fonds investiert. Neben der Vertiefung der Zusammenarbeit und der Verbesserung der Infrastruktur in der Region ist es das Ziel des Fonds, Gewinne für seine Investoren zu erwirtschaften, weshalb auch Länder außerhalb Europas an Investitionen interessiert sind, darunter Nationen wie Japan, Südkorea und Katar. (mü)

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