Mit Lärm gegen Illegale: Griechenland verteidigt seine Schallkanonen

Mit Lärm gegen Illegale: Griechenland verteidigt seine Schallkanonen

10. Juni 2021

Mit Lärm gegen Illegale: Griechenland verteidigt seine Schallkanonen

International

Athen/Brüssel. Das war zu erwarten: in Brüssel stößt der Einsatz von Schallkanonen zur Illegalen-Abwehr, den Griechenland seit kurzem am Grenzfluß Evros zur Türkei praktiziert (wir berichteten), auf herbe Kritik.

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EU-Innenkommissarin Ylva Johansson nannte die Nutzung der Lärmkanonen jetzt im Rahmen einer Pressekonferenz „eine merkwürdige Art, seine Grenzen zu schützen“.  Die EU-Kommission hatte Athen bereits Anfang des Monats um Aufklärung gebeten, nachdem die griechische Regierung ihre Pläne bekanntgegeben hatte. „Das ist nichts, was von der Europäischen Kommission finanziert wurde“, sagte Johansson. „Und ich hoffe, daß dies im Einklang mit den Grundrechten steht.“ Dies müsse geklärt werden.

Griechenland verteidigt seine Schallkanonen hingegen. „Was die Polizei tut, muß sie auf ihre Weise tun“, stellte der Migrationsminister Notis Mitarachi bei einem Besuch in Brüssel klar.

Die Kanonen sind auf zwei Lastwagen montiert, um Migranten mit lauten Schallwellen zu beschießen und Überquerungen des Flusses Evros an der Grenze zur Türkei zu verhindern. Sie erreichen bis zu 162 Dezibel, was ein Drittel lauter ist als das Dröhnen eines Düsentriebwerks. Menschenrechtsgruppen haben die Geräte bereits als „gefährlich“ angeprangert. (mü)

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