Der Fall Leonie beschäftigt Österreich: Keine Gedenkminute, aber ein Antifa-Überfall

Der Fall Leonie beschäftigt Österreich: Keine Gedenkminute, aber ein Antifa-Überfall

15. Juli 2021

Der Fall Leonie beschäftigt Österreich: Keine Gedenkminute, aber ein Antifa-Überfall

National

Wien. In Österreich erhitzt noch immer der grausame Tod der 13jährigen Leonie die Gemüter, die letzte Woche von mehreren Afghanen in Wiener Neustadt unter Drogen gesetzt, mißbraucht und dann ermordet worden war. Im Wiener Nationalparlament beantragte die FPÖ jetzt eine formelle Gedenkminute für Leonie und alle Opfer von Zuwanderergewalt in den letzten Jahren. Parlamentspräsident Sobotka lehnte dies ab, aber auch unter den im Nationalrat vertretenen Parteien standen die Freiheitlichen mit ihrem Anliegen allein. FPÖ-Chef Kickl nannte dies „beschämend“ und verwahrte sich gegen die Unterstellung, die Mordtat von Wiener Neustadt solle für politische Zwecke „instrumentalisiert“ werden.

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Noch obzöner verhöhnten „antifaschistische“ Linkskriminelle die Opfer, indem sie am Mittwoch die Räume des österreichischen Senders oe24 überfielen, weil dieser die Identität der afghanischen Mörder Leonies bekanntgemacht hatte. Bei den Tätern handelt es sich um eine Gruppe vermummter Frauen, die der Gruppe „Alerta Feminista“ angehören. Unter wildem Gekreisch und „Ganz Wien hasst oe24“-Sprechchören stürmten sie die Verkaufsetage des Senders und attackierten mehrere weibliche Mitarbeiterinnen körperlich.

Auf Flugblättern wurde die Verantwortung für den Mord an Leonie „dem Patriarchat“ zugeschoben. Wörtlich: „Ihr sagt, sexualisierte Gewalt an FLINTAs ‒ Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre und Trans-Personen ‒ sei importiert. Wir sagen, Gewalt an FLINTAS ist die grausame Konsequenz einer sexistischen Gesellschaft, von Kapitalismus und Patriarchat“.

oe24-Geschäftsführer Niki Fellner verurteilte den vermummten Überfall in einer Stellungnahme und machte deutlich, daß man sich durch Gewalt nicht werde beeindrucken lassen: „Wir verurteilen dieses gewaltsame Eindringen von vermummten Extremisten auf die Medienfreiheit auf das Schärfste. Wir werden uns von niemanden – und schon gar nicht von solchen Aktionen – an unserer kritischen Berichterstattung behindern lassen. oe24 hat beim Aufdecken des Justiz-Versagens des jüngsten Frauenmordes durch vier Afghanen eine führende Rolle gespielt und wird sich durch keine Aktion mundtot machen lassen. Wir verurteilen insbesondere die Attacken auf unsere weiblichen Verkaufs-Mitarbeiterinnen, die von den Aktivistinnen in Angst und Schrecken versetzt wurden, und fordern schärfste Konsequenzen durch die Exekutive.“

Auch der österreichische Innenminister Nehammer (ÖVP) verurtelte die Tat und kündigte an, sich auch künftig für die „freie Berichterstattung der Presse“ einzusetzen. (mü)

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